Bâle illumine pour “Cities for Life”

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    Bâle contre la peine de mort. Action : L’hôtel de ville sera illuminé. (Paru dans Basellandschaftliche Zeitung le 29.11.2006)

     

    basellandschaftliche

    20061129-blz
    Basel-Stadt
     
    Basel gegen Todesstrafe
     
    Aktion Das Rathaus wird beleuchtet
     

    Als Ausdruck seiner Besorgnis über die in vielen Ländern immer noch angewendete Todesstrafe unterstützt der Regierungsrat Basel-Stadt die Aktion von vier Menschenrechtsorganisationen, in deren Rahmen das Rathaus mit einem speziellen Lichteffekt beleuchtet wird. Die Exekutive schliesst sich damit der weltweiten Kampagne «Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe» an.

    Zusammen mit rund 500 Städten auf der ganzen Welt beteiligt sich die Stadt Basel am kommenden Donnerstag an der Kampagne «Cities for Life – cities against the death penalty» (Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe). Die Kampagne in der Schweiz wird getragen von den Menschenrechtsorganisationen Aktion der Christen gegen die Folter und Todesstrafe (ACAT), Amnesty International, Lifespark und Sant’Egidio.

    Die Todesstrafe thematisieren

    Zu diesem Anlass beleuchten die vier Organisationen mit Unterstützung des Regierungsrates am 30. November 2006, von 17.30 bis 21.30 Uhr, das Rathaus mit einem speziellen Lichteffekt. Von 18.00 bis 18.15 wird zusätzlich das Rathausglöcklein auf die Aktion aufmerksam machen. Der Regierungsrat ist überzeugt, dass für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ein ständiges informierendes und sensibilisierendes Engagement nötig sei, heisst es in einer Medienmitteilung. Mit der öffentlichen Thematisierung der Todesstrafe verbindet der Regierungsrat die Hoffnung, dass sich immer mehr Menschen für die Respektierung der Menschenrechte und für die Abschaffung der Todesstrafe einsetzen.

    Die vier betroffenen Menschenrechtsorganisationen werden am Donnerstagabend mit einer Mahnwache und Informationsständen auf dem Marktplatz präsent sein. Die Aktion findet jährlich am 30. November statt, da an diesem Tag im Jahr 1786 im damaligen Grossherzogtum Toscana zum ersten Mal die Todesstrafe abgesetzt wurde. (bz)